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So wächst der Raps

Das Jahr einer Rapspflanze - vom Samen bis zur Ernte

Im Mai verwandelt der Raps Deutschlands Felder in leuchtend gelbe Landschaften: Raps – oder Brassica napus, wie ihn die Botaniker nennen – hat sich in den vergangenen 30 Jahren zur bedeutendsten heimischen Ölpflanze entwickelt. Im August beginnt die Ernte. Dann werden Milliarden von schwarzen Rapskernen in unserer Ölmühle zu „flüssigem Gold“ gepresst.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Rapsöl wegen seines hohen Gehalts an Alpha-Linolensäure (einer wertvollen Omega-3-Fettsäure, die nur in sehr wenigen Pflanzenölen vorkommt) und seines besonders ausgewogenen Fettsäuremusters mit einem optimalen Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren.

 Aussaat

Das Jahr der Rapspflanze beginnt mit der Aussaat Mitte bis Ende August. Schon wenige Tage danach blinzeln die ersten Keimblätter aus der Erde.

 Überwinterung

Wenn ab November der kalte Winter naht, stellt die junge Rapspflanze ihr Wachstum zur Überwinterung fast vollständig ein. Raps gehört zu den Pflanzen, die erst blühen, wenn sie in ihrer „Jugend“ eine andauernde Periode mit niedrigen Temperaturen durchlebt hat. In der Landwirtschaft heißt diese positive Reaktion auf Kältereize „Vernalisation“.

 Schossen

Kaum steigen die Temperaturen im Frühjahr wieder an, streckt sich die Rapspflanze der Sonne entgegen. Ab März schießen die Pflanzentriebe in die Höhe und die ersten Blütenstände werden ausgebildet. Diesen Prozess nennt man im Fachjargon „Schossen“

 Blüte

Abhängig von der Witterung zeigt die Rapspflanze ab Ende April ihr leuchtend gelbes Blütenkleid. Rund vier Wochen lang ist dieser Farbteppich ein besonderes Naturschauspiel für Fahrradfahrer und Spaziergänger sowie eine ergiebige Nahrungsquelle für Bienen.

 Ernte

Vor der Ernte im Juli verändert der Raps sein Aussehen. An Stelle grüner Pflanzen mit gelben Blüten stehen nun dünne hellbraune Schoten, die die einen Millimeter großen, schwarzbraunen Rapskörner enthalten. Geerntet wird mit einem Mähdrescher, wobei die Samen in einem Korntank aufgefangen werden. Für den Landwirt ist Raps eine besonders wertvolle Ackerfrucht. Zum Schutz vor Krankheiten und Schädlingen wird er zwar nur alle 3-4 Jahre auf dem selben Feld angebaut, da er aber tief wurzelt, lockert er dabei den Boden auf – dies ist perfekt für den folgenden Getreideanbau.
 

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